Gladiolen Garten- oder Edelgladiolen sind neben den Dahlien die bekanntesten Schnittblumen des Sommers mit hohem Stellenwert am Markt. Üblicherweise findet der Verkauf über Blumenfachgeschäfte, Markthändler oder auch Direktvermarkter mit Selbstschnitt statt. Die heutigen handelsüblichen Sorten sind aus Kreuzungen von afrikanischen und europäischen Wildarten entstanden. Das Überdauerungsorgan ist eine flache Knolle, die sich alljährlich über der alten Knolle bildet. Aus den schwertförmigen Blättern schiebt sich ein unverzweigter Blütenstängel in Form einer Ähre mit tütenförmigen Blüten. Alle Blütenfarben, bis auf Schwarz sind möglich und die Blütenränder können glatt oder gewellt sein. Als Faustregel gilt: Je größer die Knolle, desto schneller der Austrieb. Aber auch kleinere Knollen bringen gute Qualitäten, wenn die Gewächse gut feucht gehalten und optimal mit Dünger versorgt werden, denn sie sind Starkzehrer. Trockenperioden vertragen Gladiolen nicht. Ein jährliches Wechseln der Anbaufläche ist Voraussetzung für gesunde Bestände. An warmen, windgeschützten Standorten entwickeln sich Gladiolen am besten. Sie sind schnittreif, wenn die unterste Blüte Farbe zeigt. Das Kiepenkerl-Sortiment besteht vor allem aus großblütigen Gladiolen mit ausgesprochen guter Schnitteignung und langer VasenHaltbarkeit 50
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